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Referat : “Schmetterlinge”
Referent : Hermann Blöchlinger
in Flawil SG geboren - Mittelstufenlehrer -Betreuung der Insektensammlungen am Naturmuseum Thurgau in Frauenfeld - Mitarbeit beim BUWAL-BFU: Tagfaltermonitoring Schweiz - Kurator der Sammlungen und Assistent am Naturmuseum Thurgau
Admiral, am 15.9.2010 bei Zeneggen Foto. H. Blöchlinger
Die Schmetterlinge mit ihren vier mit Schuppen bedeckten Flügeln bilden die Insektenordnung der Schuppenflügler.
Schmetterlinge durchlaufen eine vollständige Metamorphose, d. h. sie entwickeln sich vom Ei über Raupe und Puppe zur Imago. In einem dieser Stadien muss auch der Winter überstanden werden.
Als Insekten sind die Schmetterlinge oder ihre Entwicklungsstufen vor allem Futter für andere Tiere. Sie haben es daher in allen Stadien mit vielen Feinden zu tun. Nebst Vögeln sind es vor allem Schlupf- und andere Parasitenwespen oder Raupenfliegen und Krankheiten, die ihre Raupen und Puppen befallen. Nur Arten mit besonders effizienten Abwehrstrategien können überleben.
Nur wenigen Schmetterlingsarten ist es gelungen, ihr Leben in unsere modernen Kulturlandschaften zu verschieben und sich anzupassen. Viele brauchen immer noch ihre eigenen Futterpflanzen und daher ihre speziellen Lebensräume. So gilt zum Beispiel für das Tagpfauenauge, für das Landkärtchen oder den Kleinen Fuchs immer noch, entweder Bennnesseln finden oder verhungern.
So bietet das Wallis mit den steilen, noch unberührten heissen Hängen ein Paradies für viele Schmetterlingsarten. Von den schweizweit bekannten ca. 3700 Arten kommen über 3000 im Wallis vor, eine Artenanzahl, die weder im Tessin noch in den Bündner Südtälern erreicht wird.
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